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Inhalt

 

Anstelle von Müll... Abfall vermeiden

 

Anstelle von Müll... den Armen Essen geben

 

Anstelle von Müll... Lebensmittel teilen

 

Anstelle von  Müll... vorbildliche Supermärkte

 

Anstelle von Müll... vorbiidliche Restaurants

 

Anstelle von Müll... happening!

 

 

 

 

 

„Wir sollten nie daran zweifeln, dass eine kleine Gruppe von achtsamen und engagierten Personen die Welt verändern kann. Genau so ist es immer schon geschehen.“

(Margaret Mead)

 

 

 

 

Der Kampf gegen die Lebensmittelverschwendung hat bereits begonnen, ohne dass es viele von uns bemerkt hätten.

Auf allen Kontinenten, in allen Nationen gibt es bereits Keimzellen, eine Vielzahl von lokalen Initiativen, von Versuchen, von gemeinsamen Anstrengungen.

Doch alles, was miteinander vernetzt werden sollte, ist verstreut, vom Rest getrennt und abgeschottet. 

Die einzelnen Initiativen kennen einander nicht, keine Verwaltung führt eine Bestandsaufnahme durch, niemand sucht nach ihnen, zählt sie und vergleicht sie. Wir wollen damit beginnen, in der Hoffnung, dass diese Initiativen zu „gemeinsamen Praktiken“ werden können.

 

 

 

 

 

Anstelle von Müll... Abflall vermeiden

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Aprovechemos la comida!   (Spagna)

 

 

Leitfaden zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen in der Gastronomie und Hotellerie, von der UAB und der Fundación Alicia in Zusammenarbeit mit der Generalitat de Catalunya erstellt. 

 

 

 


 Courtland Commitment   (Vereinigtes Königreich)

  

 

Freiwillige Vereinbarung, der sich alle großen britischen Lebensmittelketten angeschlossen haben, finanziert von den Regierungen von England, Schottland, Wales und Nordirland. Das Abkommen zielt darauf ab, die Nutzung der Ressourcen zu verbessern und die Verschwendung im Lebensmittelsektor zu reduzieren.

So hat beispielsweise die Supermarktkette Asda die Haltbarkeit (Shelf-Life) von Lebensmitteln durch Optimierungen beim Transport und bei der Lagerung verlängert.

 

 

 

 

Food is precious    (Österreich)

 

 

Initiative des österreichischen Ministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, die darauf abzielt, die Menge der Lebensmittelabfälle schrittweise zu reduzieren. Ziel ist eine Verringerung um 20% bis 2016. Zu diesem Zweck werden Initiativen zur Sensibilisierung an Schulen und Kooperationsprojekte mit institutionellen Partnern durchgeführt.

 

 

 

 

 FoodLoop  german flag icon  (Deutschland)

 

 

Eine in Deutschland entwickelte App informiert die Nutzer und Nutzerinnen in Echtzeit, wenn der Preis von Produkten, die öfters gekauft werden und kurz vor Ablauf der Haltbarkeitsfrist stehen, in den umgebenden Lebensmittelgeschäften gesenkt wird.

 

 

 

Food We Want    (UE)

 

 

Eine von der Europäischen Union finanzierte Sensibilisierungskampagne. Sie zielt auf die Förderung von landwirtschaftlichen Familienbetrieben und von nachhaltigen Lebensmittelsystemen als zentrale Lösung zur Überwindung des Hungers, zur Bekämpfung der Armut und zur Bekämpfung des Klimawandels ab.

 

 

 

 

Fruta Feia  (Portugal)

 

 

In Lissabon kauft die Konsumgenossenschaft Fruta Feia Produkte, die aussortiert wurden, weil sie nicht perfekt und nicht standardisiert sind, und verkauft sie zu erschwinglichen Preisen an ihre Mitglieder weiter.

 

 

 

 

Gaspillage alimentaire: prêt(e) à changer vos habitudes?   (Frankreich)

 

 

Vier Videos, produziert von Région Île-de-France, die Hauptdarsteller und Hauptdarstellerinnen sind eine Gruppe besonderer Schauspieler und Schauspielerinnen, „Les poubelles boulimiques anonymes“. Die Filme spielen in einem Raum für Gruppentherapie und erzählen von den Schwierigkeiten, denen die Darsteller und Darstellerinnen an vier Orten, welche symbolisch für die Lebensmittelverschwendung stehen, begegnen: Wohnungen, Schulmensen, Restaurants, Supermärkte.

Ziel ist es, eine Änderung der ungünstigen Gewohnheiten herbeizuführen, indem Lösungen vorgeschlagen werden, wie z.B. die Verwendung von Mitnahmeboxen (Doggy Bag), das Wissen über die Bedeutung der Lebensmittelkennzeichnung, der bedarfsgerechte Lebensmitteleinkauf, das Einfrieren und Wiederverwenden von Speiseresten.

 

 

 

 

Guide ai diritti – Sprechi alimentari    (Italien)

 

 

Vier Videos, produziert von Région Île-de-France, die Hauptdarsteller und Hauptdarstellerinnen sind eine Gruppe besonderer Schauspieler und Schauspielerinnen, „Les poubelles boulimiques anonymes“. Die Filme spielen in einem Raum für Gruppentherapie und erzählen von den Schwierigkeiten, denen die Darsteller und Darstellerinnen an vier Orten, welche symbolisch für die Lebensmittelverschwendung stehen, begegnen: Wohnungen, Schulmensen, Restaurants, Supermärkte.

Ziel ist es, eine Änderung der ungünstigen Gewohnheiten herbeizuführen, indem Lösungen vorgeschlagen werden, wie z.B. die Verwendung von Mitnahmeboxen (Doggy Bag), das Wissen über die Bedeutung der Lebensmittelkennzeichnung, der bedarfsgerechte Lebensmitteleinkauf, das Einfrieren und Wiederverwenden von Speiseresten.

 

 

  

Il Ricettario degli Avanzi   (Italien)

 

 

Eine Broschüre mit 28 Rezepten für Gerichte aus überschüssigen Lebensmitteln und Speiseresten, herausgegeben von Amiat und der Stadt Turin. Die Broschüre möchte für die Verringerung der bei Tisch anfallenden Abfälle sensibilisieren.

 

 

 

Io mangio tutto. No al cibo nella spazzatura!   (Italien)

 

 

Ein Projekt von Action Aid zur Sensibilisierung der Grundschüler und -schülerinnen. Das Projekt setzt sich spielerisch mit dem Thema des Welthungers auseinander und stellt einen Zusammenhang zur Lebensmittelverschwendung in Italien her, damit die Kinder zu veranwortungsvollen Bürgern und Bürgerinnen werden und bewusst handeln.

 

 

 

Last Minute Sotto Casa   (Italien)

 

 

Web-Plattform, die es den Geschäftsinhabern und -inhaberinnen ermöglicht, übrig gebliebenes Essen am Ende des Tages noch zu verkaufen, und die es den Kunden und Kundinnen ermöglicht, Geld zu sparen.

Man braucht sich nur auf der Internetseite der Initiative zu registrieren und erhält die Angebote der Lebensmittelgeschäfte in der Nachbarschaft direkt an das eigene Smartphone geschickt.

 

 

 

Manger c'est bien, jeter ça craint!    (Frankreich)

 

 

Sensibilisierungskampagne zum Thema Lebensmittelverschwendung, umgesetzt vom Ministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Forstwirtschaft der französischen Regierung.

 

 

Orange Fiber   (Italia)

 

 

Orange Fiber ist ein Startup-Unternehmen, das innovative Garne aus Zitrusfrüchten entwickelt. Ziel ist es, die Abfälle aus der Verarbeitung von Zitrusfrüchten in der italienischen Lebensmittelindustrie wiederzuverwenden und daraus ein umweltfreundliches textiles Material herzustellen.

 

 

 

Toast Ale  england flag icon  (Vereinigtes Königreich)

 

 

Toast Ale ist ein Bier, welches aus überschüssigem Brot hergestellt wird, das am Ende des Tages in Bäckereien, Restaurants und Supermärkten eingesammelt wird. Die Idee stammt von Tristram Stuart und wurde in Zusammenarbeit mit Hakney Brewery entwickelt. Der gesamte Gewinn aus dem Verkauf wird an Feedback gespendet, eine Organisation, die sich dem Kampf gegen die Lebensmittelverschwendung verschrieben hat.

 

 

 

Save Food    (Deutschland)

 

 

Eine Initiative, um den Austausch zwischen Industrie, Forschung, Politik und Zivilgesellschaft in Bezug auf die Lebensmittelverschwendung zu fördern. Die Initiative wird von der Messe Düsseldorf Group in enger Zusammenarbeit mit der FAO gefördert.

 

 

 

Save Food from the Fridge    (Südkorea)

 

 

Ein Projekt, das die sachgerechte Lagerung von Lebensmitteln unter Verzicht auf moderne Technologien zum Schwerpunkt hat. Entwickelt wurde es von einem koreanischen Designer. Im Blog kann man nützliche Tipps finden.

 

 

 

Still Tasty    (USA)

 

 

Ratschläge, Wissenswertes und Informationen zur sachgerechten Lagerung von Lebensmitteln.

Der Leitfaden ist maßgeblich, da er Daten der US-Regierungsbehörden und von gemeinnützigen Organisationen, welche sich mit Lebensmittelaufbewahrung und Lebensmittelsicherheit befassen, verwendet.

 

 

 

The Gleaning Network UK    (Vereinigtes Königreich)

 

 

Eine besondere soziale Initiative, welche Tausende von Tonnen frischen Obstes und Gemüses, die ansonsten dort liegen bleiben würden, von den Feldern rettet. Das Einsammeln der bei der Ernte zurückgelassenen Früchte nennt man auch „Nachernte“. 

Die „nachgeernteten“ Lebensmittel werden dann bei den Veranstaltungen „Feeding the 5.000“ zu Speisen verarbeitet, die kostenlos verteilt werden.

 

 

 

Too Good to Go  denmark flag icon  (Dänemark)

 

 

 

„Zu gut, um weggeworfen zu werden“, so lautet der Name eines dänischen Startup-Unternehmens, das es ermöglicht, die Speisen, die täglich in den Restaurants übrig bleiben, noch zu verkaufen und damit die Lebensmittelverschwendung zu reduzieren. Die Mahlzeiten können über eine App zu ermäßigten Preisen gekauft und dann im Lokal abgeholt werden. Betriebe in den Städten Paris, Berlin, Manchester, Birmingham und London nehmen als Partner an der Initiative teil.

 

 

 

 

 

Anstelle von Müll... den Armen Essen geben

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Breading      (Italien)

 

 

Über eine kostenlose digitale Plattform können Handelstreibende Lebensmittel, die sonst am Ende des Tages entsorgt würden, an Wohltätigkeitsorganisationen spenden.

 

 

 

Gemeinde Herstal    (Belgien)

 

In Belgien hat die Gemeinde Herstal mit einem neuen Gesetz die 12 Supermärkte der Stadt dazu verpflichtet, unverkaufte, noch essbare Produkte an ehrenamtlich tätige Organisationen zu spenden, welche die Produkte an Bedürftige weiterverteilen. Mit dem Gesetz wird die Erteilung oder Erneuerung der Umweltgenehmigung von der Weitergabe der unverkauften Produkte abhängig gemacht. Andere Gemeinden wie Namur haben beschlossen, dem Beispiel zu folgen.

 

 

 

Eqosphere    (Frankreich)

 

 

Online-Plattform für den Aufbau und die Optimierung der Aktivitäten zur Verwertung von überschüssigen Nahrungsmitteln und Non-Food-Artikeln. Die Plattform fördert den Kontakt zwischen Supermärkten, Einzelhandelsgeschäften, Produzenten und Gastronomen auf der einen Seite und Wohltätigkeits- und humanitären Hilfsorganisationen auf der anderen Seite.

 

 

 

Equoevento onlus    (Italien)

 

 

„Equoevento“ ist eine Non-Profit-Organisation, die überschüssige Lebensmittel und Speisen von Veranstaltungen abholt und an Wohltätigkeitsorganisationen, Pflegefamilien und Kinderdörfer sowie bedürftige Menschen weiterverteilt.

 

 

 

Fa bene   (Italien)

 

 

Ein Projekt des Vereins Plug. Unverkaufte, überschüssige Nahrungsmittel und Lebensmittelspenden werden auf den lokalen Märkten von Turin abgeholt und an Familien in finanziellen Schwierigkeiten verteilt, im Gegenzug beteiligen sich die unterstützten Familien an Aktivitäten der örtlichen Gemeinschaft.

 

 

 

 Food Recovery Network    (USA)

 

 

Ein Projekt zur Verringerung der Lebensmittelverschwendung an verschiedenen amerikanischen High-Schools und Universitäten. Schüler und Schülerinnen, Studenten und Studentinnen sammeln als Freiwillige in den Schulmensen das nicht benötigte Essen ein und verteilen dieses an Menschen in einer Notlage.

 

 

 

Global FoodBanking Network    (USA)

 

 

Eine gemeinnützige Organisation, welche die auf der ganzen Welt lokal tätigen Lebensmitteltafeln vernetzt und unterstützt, um zur Verringerung des Hungers in der Welt beizutragen.

 

 

 

I Food Share    (Italien)

 

 

Online-Plattform für das Teilen von Lebensmitteln. Die Plattform schafft eine Verbindung zwischen dem Bedarf an Nahrungsmitteln für humanitäre Zwecke und dem Sammeln und der Bereitstellung von Lebensmitteln durch Bürger und Bürgerinnen sowie durch landwirtschaftliche Betriebe, die ihre Überschüsse für soziale Zwecke zur Verfügung stellen möchten.

 

 

 

Pasto buono    (Italien)

 

 

Solidaritätsprojekt der QUI Group! infolge des „Gesetzes des guten Samariters“.

Die Initiative involviert wichtige gemeinnützige Organisationen im Gebiet von Genua (Banco Alimentare Onlus Liguria, Comunità di Sant'Egidio und Fondazione Auxilium). Essen, das in Gastronomiebetrieben vorbereitet, aber nicht verkauft wurde, wird abgeholt und an Wohltätigkeitsorganisationen weitergegeben.

 

 

 

Refood   (Portugal)

 

 

Dieses Projekt wurde ins Leben gerufen, um die Lebensmittelverschwendung zu verringern, bedürftigen Menschen zu helfen und Lissabon in die erste Zero-Waste-Stadt Europas zu verwandeln. Hunderte von Freiwilligen sammeln auf ihren Fahrrädern überschüssige Lebensmittel in Lebensmittelgeschäften, Supermärkten und bei Privatpersonen ein und geben diese an Vereine weiter, die sich in der Region um die Armen kümmern.

 

 

 

Social market    (Italien)

 

 

Initiative der Sozialgenossenschaft Eumeo mit Unterstützung der Provinz Parma, der Fondazione Cariparma und der Stadtverwaltung von Parma. Die Genossenschaft Eumeo sammelt täglich an den Verkaufspunkten, welche sich am Projekt beteiligen, Lebensmittel ein, die nicht mehr verkäuflich sind (aufgrund von Mängeln an der Verpackung oder weil sie kurz vor Ablauf der Haltbarkeitsfrist stehen) und verteilt diese unmittelbar an Wohltätigkeitsorganisationen, die in der Stadt Parma tätig sind und sich um Menschen in Schwierigkeiten kümmern.

 

 

 

Zero desperdício    (Spanien)

 

 

Im Rahmen des Projekts werden Lebensmittel aus Supermärkten, Restaurants und Kantinen, die noch vollkommen genießbar sind, aber üblicherweise im Müll landen würden, eingesammelt und deren Verteilung an Bedürftige organisiert.

 

 

 

 

 

Anstelle von Müll... Lebensmittel teilen

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Avanzi popolo    (Italien)

 

 

„Avanzi popolo“ ist ein Projekt für die Verwertung überschüssiger Nahrungsmittel. Es umfasst sowohl eine virtuelle Plattform, auf der man die Abgabe überschüssiger Nahrungsmittel melden kann, als auch einen „fahrenden Laden“, der die eingesammelten Nahrungsmittel an Menschen in finanziellen Schwierigkeiten weitergibt.

 

 

 

Best Before Project    (Vereinigtes Königreich)

 

 

Londoner Projekt für die Verwertung und Umverteilung abgelaufener Lebensmittel, von Produkten mit beschädigter Verpackung oder mangelhafter Kennzeichnung. Einen Schwerpunkt bilden Sensibilisierungs- und Informationskampagnen und -veranstaltungen.

 

 

 

Cassarole Club    (Vereinigtes Königreich)

 

 

Das Projekt möchte das Teilen von selbstzubereitetem Essen mit den Nachbarn und Nachbarinnen und mit Menschen, die nicht imstande sind, selbst zu kochen, fördern.

 

 

 

Food Busters italy flag icon (Italien)

 

 

Die „Lebensmitteljäger“ des Vereins Onlus Food Busters verteilen überschüssige Nahrungsmittel von Veranstaltungen (Geschäftstreffen, Hochzeiten usw.) an Wohltätigkeitsorganisationen, Pflegefamilien und Kinderdörfer.

 

 

 

Food Swap Network    (USA)

 

 

Bei Veranstaltungen teilen die Mitglieder einer Gemeinschaft untereinander selbst zubereitetes Essen und tauschen sich mit den anderen Teilnehmern und Teilnehmerinnen aus.

 

 

 

Foodsharing.de    (Deutscland)

 

 

Die Plattform bietet Bürgern und Bürgerinnen, Handelstreibenden und Produzenten die Möglichkeit, überschüssige Lebensmittel abzuholen, anderen anzubieten oder zu Speisen zu verarbeiten. Darüber hinaus informiert die Plattform über Fair-Teiler-Kühlschränke in den Stadtteilen von Berlin, wo noch genießbare Lebensmittel abgegeben und kostenlos an Menschen, die einen Bedarf haben, weitergegeben werden können.

 

 

 

MyFoody    (Italien)

 

 

Eine E-Commerce-Plattform zur Verringerung der Lebensmittelverschwendung. Supermärkte und Einzelhändler, Großhändler und die Gastronomie werden vernetzt, um gute und noch genießbare Produkte, Lebensmittel, die bald ablaufen, oder Produkte mit mangelhafter Verpackung zu reduzierten Preisen anzubieten.

 

 

 

Next Door Help    (Italien)

 

 

Projekt zur Verringerung der Lebensmittelverschwendung in den Haushalten und zur Förderung der Verwertung und des Teilens von Lebensmitteln. Über die Online-Plattform kann man als registrierter Nutzer dank Geolokalisation mit den anderen Nutzern in Kontakt treten, um Lebensmittel und nicht mehr benötigte Gegenstände einfach und schnell auszutauschen.

 

 

 

 

Olio    (Vereinigtes Königreich)

 

 

OLIO ist eine kostenlose Londoner App, die Privatpersonen, lokale Geschäfte und Gaststätten vernetzt und die Weitergabe von überschüssigen, noch genießbaren Lebensmitteln ermöglicht.

 

 

 

 

Ratatouille – App    (Italien)

 

 

Über diesen virtuellen Kühlschrank kann man überschüssige Produkte, die man kostenlos abgeben möchte, melden. Ziel ist es, auch dank Instant-Messenger-Dienst, das überschüssige Essen mit den Nachbarn zu teilen.

 

 

 

Saa syödä!   (Finnland)

 

 

„Saa syödä!“, wörtlich „Lizenz zum Essen“, ist ein von einigen privaten Unternehmen gefördertes Projekt unter der Schirmherrschaft des finnischen Umweltministeriums. Im Stadtteil Roihuvuori in Helsinki wurde eine gemeinsame Sammelstelle eingerichtet, wo alle Familien des Stadtteils noch genießbare, aber kurz vor Ablauf der Haltbarkeitsfrist stehende Lebensmittel deponieren können. Alle Nachbarn können sich an diesen Lebensmitteln, die sonst weggeworfen würden, bedienen.

 

 

 

S-Cambia Cibo    (Italien)

 

 

Eine gemeinsame virtuelle Speisekammer, über die alle (Einzelpersonen, Unternehmen, Vereine) Lebensmittel, die sonst wahrscheinlich entsorgt würden, abgeben oder abholen können.

 

 

 

 

 

Anstelle von Müll... vorbildliche Supermärkte

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 Fruits et Légumes Moches    (Frankreich)

 

 

Sensibilisierungskampagne gegen die Verschwendung von Lebensmitteln, gefördert durch die französische Supermarktkette Monoprix.

 

 

 

Monoprix    (Frankreich)

 

 

Sensibilisierungskampagne gegen die Verschwendung von Lebensmitteln, gefördert durch die französische Supermarktkette Monoprix.

 

 

 

No Name Naturally Imperfect  canada  (Kanada)

 

 

Die große Supermarktkette Loblaw hat die Produktlinie „No Name Naturally Imperfect“ eingeführt: Äpfel und Kartoffeln mit optischen Mängeln werden zu reduzierten Preisen verkauft.

 

 

 

The Daily Table  usa flag icon  (USA)

 

 

In Dorchester, einem Stadtteil von Boston, entstand der gemeinnützige Laden The Daily Table. Produkte, die kurz vor Ablauf der Haltbarkeitsfrist stehen, werden von anderen Supermärkten übernommen und zu niedrigen Preisen verkauft, damit wird die Lebensdauer dieser Produkte verlängert.

 

 

 

 

The People's Supermarket    (Vereinigtes Königreich)

 

 

Gegründet als soziales Unternehmen, betreibt dieser Londoner Supermarkt – neben vielen anderen Initiativen für den nachhaltigen Handel – eine Volksküche (People's Kitchen), wo man kostenlos Speisen aus Lebensmitteln, die bald ablaufen und nicht mehr verkäuflich, aber noch sicher und genießbar sind, essen kann.

 

 

 

 

Wefood   (Dänemark)

 

 

In Kopenhagen gibt es den ersten Supermarkt zur Verringerung der Lebensmittelverschwendung: dort werden Lebensmittel, die bereits abgelaufen sind oder deren Verpackung beschädigt ist, verkauft.

Der Supermarkt wurde von der dänischen NGO Folkekirkens Nødhjælp gegründet und wird von Freiwilligen geführt, der gesamte Verkaufserlös wird an DanChurchAid gespendet

 

 

 

 

Naturgut Bio Helden   german flag icon  (Deutschland)

 

 

Mit dem Programm „Bio Helden“ ist der deutsche Discounter Penny der erste Supermarkt in Deutschland, der biologisches Obst und Gemüse, das ästhetisch nicht perfekt ist, einkauft. Die Produkte werden nicht getrennt zu ermäßigten Preisen verkauft, sondern gemeinsam mit den anderen Produkten abgepackt.

 

 

 

 

 

Statt Anstelle von Müll... vorbildliche Restaurants

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Buta Stupa   (Italien)

 

 

„Buta stupa“ bedeutet im piemontesischen Dialekt „entkorkte Flasche“. Das gleichnamige Projekt richtet sich an Gastronomiebetriebe: den Gästen wird die vollständig bezahlte, aber nur teilweise konsumierte Flasche Wein mitgegeben.

 

 

 

Culinary Misfits    (Deutschland)

 

 

Dies ist der ironische und assoziative Namen (misfit bedeutet sowohl „Sonderling“ als auch „nicht passend“) eines Cateringdienstes mit Sitz im Herzen von Berlin. Es ist der erste Cateringdienst, der nur Zutaten verwendet, welche von Supermärkten oder Restaurants aufgrund ihrer ungewöhnlichen Form oder ihrer nicht standardisierten Größe aussortiert wurden.

 

 

 

Doggy Bag–Se avanzo mangiatemi    (Italien)

 

 

Das Projekt, gefördert von Comieco in Zusammenarbeit mit Slow Food Italien, setzt auf die italienische Kreativität und gestaltet eine Mitnahme-Box als Kunstwerk. Im Behälter können Restaurantgäste die Reste ihrer Mahlzeit mit nach Hause nehmen.

 

 

 

Eco-ristoranti    (Italien)

 

 

Initiative des Konsortiums Co.Va.R. 14, welche eine neue Art der Gastronomie fördert: Jedes Öko-Restaurant wird für die Müllproblematik und die Lebensmittelverschwendung sensibilisiert. Durch Maßnahmen zur Abfallvermeidung wird eine ganze Serie von „guten Praktiken“ geschaffen, welche auch die Gäste miteinbeziehen.

 

 

 

Eco–vaschetta    (Italien)

 

Il buono che avanza    (Italien)

  

Ri-gustami a casa: col tuo cibo riempi il frigo non il cestino    (Italien)

 

 

Die Gastbetriebe, die sich an diesen Initiativen beteiligen, bieten ihren Gästen die Möglichkeit, die nicht gegessenen Reste der Mahlzeit auf sichere und hygienische Weise mit nach Hause zu nehmen. Die Initiativen werden vom Umweltassessorat der Provinz Rimini (Eco-vaschetta) bzw. von Cena dell'Amicizia Onlus (Il buono che avanza) bzw. von der Autonomen Provinz Trient (Ri-gustami a casa: col tuo cibo riempi il frigo non il cestino) gefördert.

 

 

 

Food for good    (Vereinigtes Königreich)

 

 

Ein „ethischer“ Cateringdienst, der aus Lebensmitteln, die auf den Londoner Märkten aufgrund von kleinen ästhetischen Mängeln aussortiert wurden, leckere Gerichte zubereitet.

 

 

 

Geef! Cafè  olanda  (Niederlande)

 

 

Ein Restaurant nach dem Motte „pay as you can“: die Gäste entscheiden selbst, wie viel sie bezahlen möchten. Um den Zugang für alle zu ermöglichen, kann im Tausch gegen eine Mahlzeit auch Freiwilligenarbeit verrichtet werden.

 

 

 

InStock  olanda  (Niederlande)

 

 

Ein Restaurant in Amsterdam gestaltet seine Speisekarte auf der Grundlage von Produkten, die andernfalls entsorgt würden. Von lokalen Lieferanten werden überschüssige, unverkaufte Produkte abgeholt.

 

 

 

L'autostrada e la natura    (Italien)

 

 

Ein Versuchsknotenpunkt, gefördert vom WWF Italien und von Autogrill an einigen Autobahnraststätten am Stadtrand von Mailand. Es wird ein geschlossener Kreislauf geschaffen, dank dessen organische Abfälle in Kompost umgewandelt werden, welcher seinerseits einen Gemüsegarten in der WWF-Oase in Bosco di Vanzago „nährt“.

 

 

 

Pay As You Feel    (Vereinigtes Königreich)

 

 

Ein Café in Leeds, wo jeder Gast so viel bezahlt, wie er für angemessen hält. Die Zutaten sind überschüssige oder aussortierte Lebensmittel von verschiedenen Lebensmittelgeschäften der Stadt, von Restaurants oder von einzelnen Bürgern und Bürgerinnen. Im Inneren des Cafés gibt es einen „Tauschladen“, wo die Bürger und Bürgerinnen nicht konsumierte Lebensmittel teilen und tauschen können.

 

 

 

reBOX    (Italien)

 

 

reBOX ist ein ethisches und nachhaltiges Projekt zur Verringerung der Lebensmittelverschwendung. Dank der Verwendung der reFOOD-Lebensmittelbehälter ist es möglich, die Reste der eigenen Mahlzeit vom Restaurant mit nach Hause zu nehmen. Die reFOOD-Behälter sind wiederverwendbar, für die Aufbewahrung von Lebensmitteln geeignet und recyclingfähig.

 

 

 

Rub&Stub    (Dänemark)

 

 

Ein von Freiwilligen betriebenes Restaurant in Kopenhagen. Für die Zubereitung der Speisen werden nur Lebensmittel verwendet, die bald ablaufen, die Speisekarte variiert je nach den verfügbaren Lebensmitteln.

 

 

 

Tenga il Resto    (Italien)

 

 

Von der Stadtverwaltung von Monza geförderte Kampagne für die Verwertung von nicht vollständig verzehrten Mahlzeiten. In den Restaurants der Stadt, in denen das entsprechende Plakat aushängt, können Gäste sich die nicht gegessenen Reste der Mahlzeit ohne zusätzliche Kosten in praktische Behälter („Doggy Bag“) einpacken lassen und diese mit nach Hause nehmen.

 

 

 

The Real Junk Food Project    (Vereinigtes Königreich)

 

Ein englischer Verein sammelt überschüssige und aussortierte Lebensmittel, die noch gut und genießbar sind, von Restaurants, Märkten, örtlichen Unternehmen und Supermärkten und verarbeitet diese zu Mahlzeiten, die auch für bedürftige Menschen erschwinglich sind. Am Projekt beteiligt sind die PAYF-Cafés (pay as you feel), wo die Gäste so viel bezahlen können, wie sie für angemessen halten.

 

 

 

 

 

Statt Müll... happening!

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Eating City - La città che mangia    (Italien)

 

 

Über 3.000 Mahlzeiten wurden verteilt, Tausende Personen haben daran teilgenommen: das große gemeinsame Gratis-Mittagessen in Turin wurde aus Lebensmitteln zubereitet, die im Lebensmittelhandel aussortiert worden waren. Erfahrungsberichte und Informationen zur Vertiefung der Thematik begleiteten die Veranstaltung.

 

 

 

Feeding the 5000   (Vereinigtes Königreich)

 

 

Die Kampagne hat ihren Ursprung in London und wurde auch schon in Paris, Amsterdam und Dublin umgesetzt. Im Zentrum steht die Verteilung von Tausenden von kostenlosen Mahlzeiten, die aus frischen, für die Entsorgung bestimmten Zutaten zubereitet werden.

 

 

 

Schnippeldisko    (Deutscland)

 

Die Veranstaltung hat ihren Ursprung in Berlin, auf Initiative der Slow-Food-Jugend Deutschland, und breitet sich auf die ganze Welt aus: eine Schnippeldisko wurde bereits in über 70 Städten durchgeführt, von Sao Paulo in Brasilien (Disco Xepa) bis New York City (Disco Soup), von Madrid (Disco Sopa) bis Namyangju in Südkorea (Yori Gamu), von Rotterdam (Disco Soep) bis Barcelona (Disco Soupe), von Brüssel (Disco Soupe) bis Marseille (Aperò Disco Soupe)...

Nach dem Sammeln großer Mengen von Lebensmitteln, die sonst entsorgt worden wären, von den lokalen Märkten, versammeln sich Jugendliche, Erwachsene und Kinder, um gemeinsam und mit Musik-Untermalung Gemüse zu schälen und Lebensmittel“abfälle“ zu Suppen und Salaten zu verarbeiten, welche an die Bevölkerung verteilt werden.

 

 

 

United against food waste    (UE)

 

 

Es handelt sich um die größte Veranstaltung gegen Lebensmittelverschwendung in Dänemark. Sie findet in Kopenhagen statt und wird von Fusions (dem weltweit wichtigsten Verein gegen Lebensmittelverschwendung) gefördert. Organisiert wird ein großes Volksfest, bei der letzten Ausgabe nahmen über 6000 Personen daran teil.

 

 

 

 

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